Ester zu folgen, ist aufregend. Ihre Arbeiten sind eine fortlaufende Suche nach dem Konzentrat/Kern in der Natur / im Wesen. Gestartet ist sie als erfolgreiche Snowboarderin, kennt daher die Grenzen des Machbaren und weiss um die Vergänglichkeit von Siegen. Das Erforschen des Schnees und der Berge ist die Spur, der sie neugierig folgt.
Sie ist eine grossartige Schwarzweissfotografin. Das Experimentieren und das Spiel mit der Absichtslosigkeit/Zufälligkeit werden immer wichtiger und machen ihre Arbeiten einmalig. Ihrer «Gletscherfahrt» ist beispiellos und anstatt sich im Erfolg feiern zu lassen, ist sie schon zur nächsten Untersuchung aufgebrochen. Berechnende Technologie und glückhafte Zustandsmomente vermischen sich dank ihres achtsamen Auges zu auffallenden Studien. Sie ist eine Spurensucherin und Sammlerin, die uns subtil auf Vergängliches und Vergangenes aufmerksam macht.
Sterbendes und noch Lebendes hält Ester mit veralteten Dokumentationstechnologien fest und bringt es modern auf kleines und grosses Fotopapier. Ihre Werke berühren uns.


